Begrüßung
Arten
Anapana - Meditation
Beruhigung des Geistes

Diese Meditation wurde vom Buddha direkt überliefert und dient dazu den Geist zu zähmen, den Gedankenfluss zum Versiegen zu bringen und sich für die weiterführende Meditation vorzubereiten. Jedoch kann Anapana als alleinige Meditation ausgeübt werden (Pali-Kanon M 62 u. 118).
Im Gegensatz zum Yoga geht es hier nicht darum den Atem zu kontrollieren, sondern in zu “Beobachten”. Es gibt verschiedene Arten der Beobachtung. Vom Eingang der Nase bis zum Nabelchakra. Ich beschreibe hier die Art von Anapana-Meditation, die sich auf den Bereich der Nase konzentriert und so den Geist in kürzester Zeit beruhigt und schärft.

Wenn Sie Anapana praktizieren, konzentrieren Sie sich auf den Bereich oberhalb der Oberlippe (da wo bei den Männern der Bart wächst) und den Bereich der Nasenlöcher. Beobachten Sie jeden Atemzug, wie er hineinströmt und wieder herausströmt. Spüren Sie die Berührung des Atems. Wenn sich Ihr Geist auf Wanderschaft begibt, atmen Sie 2 bis 3 mal etwas kräftiger und arbeiten anschliessend normal, aber konzentriert weiter. Aber immer darauf achten, dass der Atem natürlich bleibt.

Nach einiger Zeit werden Sie feststellen, wie sich der Geist beruhigt, die Gedankenströme nachlassen und Ihr Geist klar wird, wie ein Bergsee auf dessen Grund man sehen kann.