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Die Schulen des Mahayana beziehen sich direkt auf Buddha und unterscheiden nur zwischen zwei Wegen: dem grossen und dem kleinen, den sie manchmal als unzulässige Verengung der Vielfalt von Buddhas Lehre betrachten. Im grossen Weg findet sich der grösste Teil der buddhistischen Philosophie und Psychologie; Mönche und Laien sind gleichgestellt.
Ab dem 2.Jahrhundert entstehen die ersten Mahayana-Sutren. In ihnen finden wir die Ideen des Mahayana wieder.
Bis zum 7.-8. Jahrhundert ist der Mahayana die Hauptform des Buddhismus in Indien. Ab diesem Zeitpunkt jedoch, verlagert sich diese Form nach China, Korea und Japan. Im Mahayana steht der Weg des Bodhisattva (wörtl. Erleuchtungs-Wesen) im Mittelpunkt.
Mitgefühl und Liebe für alle Wesen sollen entwickelt und gelebt werden. Hier erfolgte zum erstenmal eine Aufwertung des Laienstandes statt.
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